Bei veridu ist Anonymität fest eingebaut
Damit die Antworten deiner Klasse anonym bleiben, musst du nichts einstellen. veridu ist von Grund auf so gebaut. Hier erklären wir, welche Daten wir verarbeiten, welche nie bei uns landen und warum wir es so machen.
Das hier ist die verständliche Fassung. Rechtlich verbindlich ist unsere Datenschutzerklärung. Stand September 2026.
KURZFASSUNG
Das Wichtigste in Kürze
- Schüler*innen brauchen kein Konto und geben keinen Namen an.
- Ergebnisse erscheinen erst ab fünf Antworten und nur für die ganze Klasse.
- Deine Schulleitung sieht, dass veridu genutzt wird, aber nie, was du damit machst.
- Deine Klassendaten speichern wir auf unseren Servern in Deutschland.
- Wie du veridu nutzt, messen wir nur mit deiner Zustimmung.
- Wir verkaufen keine Daten und zeigen keine Werbung. Eine KI bekommt eure Daten nie zu sehen.
CHECK-IN
So bleibt der Check-in anonym
Deine Schüler*innen öffnen den Check-in über einen QR-Code oder Link, auf dem eigenen Gerät oder einem Schulgerät. Ein Konto brauchen sie nicht, und ihren Namen gibt niemand an. Sie lesen eine kurze Situation, schätzen sich dann selbst ein und schicken die Antworten ab.
Das kommt bei uns an
- die Einschätzungen auf der Skala und die Antworten auf die Vertiefungsfragen
- die Reihenfolge, in die die Themen sortiert wurden
- wie lange das Antworten gedauert hat
- der Code des Check-ins, damit alles bei der richtigen Klasse landet, und wann der Check-in lief
Das speichern wir zu den Antworten nie
- Namen, Kürzel oder E-Mail-Adressen
- IP-Adresse, Gerät oder Browser
- wann genau jemand geantwortet hat und in welcher Reihenfolge abgegeben wurde
- selbst geschriebene Texte
Solange der Check-in läuft, siehst du nur, wie viele Antworten schon da sind. Danach zeigt veridu Werte für die ganze Klasse, einzelne Antwortbögen kann niemand öffnen. Sehen können die Ergebnisse nur du und die Lehrkräfte, die die Klasse mit dir verwalten. Kolleg*innen, die deiner Klasse nur beigetreten sind, dürfen Check-ins durchführen, bekommen die Ergebnisse aber nicht angezeigt.
Auf dem Gerät merkt sich der Browser nur den Zwischenstand, damit beim Neuladen nichts verloren geht, und dass dort schon abgegeben wurde. Beides bleibt auf dem Gerät. Eine Nutzungsstatistik gibt es im Check-in nicht.
Wie bei jeder Website bekommt unser Server beim Aufruf kurz die IP-Adresse mit. Die Anwendung speichert sie nicht. Im Zugriffsprotokoll des Servers steht sie nur gekürzt, und dieses Protokoll wird nach 30 Tagen gelöscht.
Warum erst ab fünf Antworten?
In einer kleinen Gruppe ließe sich sonst erraten, wer wie geantwortet hat. Deshalb kannst du einen Check-in erst ab fünf Antworten beenden. Ganz ausschließen lässt sich so ein Rückschluss in sehr kleinen Gruppen trotzdem nie. Rechtlich behandeln wir die Antworten darum so streng wie personenbezogene Daten. Die Antwortdauer speichern wir, weil sich manche einfach durchklicken. Antworten, die schneller kommen, als man lesen kann, zählen nicht mit.
Eltern fragen nach? Dann schick ihnen einfach den Link zu diesem Abschnitt.
DEINE DATEN
Was veridu über dich speichert
Für dein Konto und die Arbeit mit deinen Klassen speichern wir nur, was veridu dafür braucht. Die vollständige Liste steht in der Datenschutzerklärung.
- Name und E-Mail-Adresse brauchen wir für dein Konto und für Mails wie Bestätigungen oder Erinnerungen. Dein Passwort liegt bei uns nie im Klartext.
- Deine Klassen legst du mit Bezeichnung, Jahrgangsstufe und Schuljahr an. Dazu kommen dein Vertrauensverhältnis zur Klasse und dein Rhythmus. So passen die Übungen zum Alter und zu dir, und veridu erinnert dich im gewählten Abstand.
- Deine Einschätzungen und durchgeführten Übungen braucht veridu, um Passendes vorzuschlagen und nicht immer dasselbe. Sie beziehen sich immer auf die ganze Klasse. Deine Bewertungen nutzen wir nur in anonymer Form, um Übungen zu verbessern.
- Die Klassensituation ist freiwillig. Du wählst aus einer festen Liste, ob eine Belastung in der Klasse bekannt ist, ohne Namen und ohne eigenen Text. veridu blendet damit Übungen aus, die gerade nicht passen, und nutzt die Angabe für nichts anderes. Sehen können sie nur die Lehrkräfte, die die Klasse verwalten, und wir schützen sie wie besonders sensible Daten.
- Notizen und freie Rückmeldungen sind für dich gedacht, wir werten sie nicht aus. Bitte schreib dort keine Namen von Schüler*innen hinein, ein Kürzel reicht völlig.
- Zahlungsdaten gibst du direkt bei Stripe ein. Deine Kartendaten erreichen unsere Server nie, bei uns steht nur, ob und wie lange deine Mitgliedschaft läuft.
Das hast du selbst in der Hand
Deine Zustimmung zur Nutzungsstatistik nimmst du im Profil unter Datenschutz jederzeit zurück. Erinnerungsmails bestellst du dort unter Benachrichtigungen ab. Und dein Konto löschst du im Profil selbst, ohne bei uns nachfragen zu müssen.
Warum speichern wir so wenig?
Daten, die wir gar nicht erst haben, können auch nicht verloren gehen oder in falsche Hände geraten. Deshalb fragen wir nur ab, was veridu für die Arbeit mit deiner Klasse wirklich braucht. Auch alte Konten bleiben nicht ewig liegen. Hast du kein laufendes Abo und meldest dich zwei Jahre lang nicht an, schreiben wir dir. Kommst du danach drei Monate nicht wieder, löschen wir dein Konto.
SCHULLEITUNG
Was deine Schulleitung sieht
Im Schulmodus sieht die Schulleitung nur Zahlen für die ganze Schule. Sie erfährt zum Beispiel, wie viele Übungen durchgeführt und wie viele Check-ins abgeschlossen wurden, wie lange insgesamt geübt wurde und wie viele Klassen und Lehrkräfte mitmachen.
Wer wie oft mit veridu arbeitet, sieht sie nicht. Die Ergebnisse und Kompetenzbilder einzelner Klassen bleiben für sie genauso unsichtbar wie deine Notizen und Bewertungen.
Warum sieht die Schulleitung so wenig?
Deine Schulleitung soll erkennen können, ob sich veridu für die Schule lohnt. Einzelne Lehrkräfte zu beobachten gehört nicht dazu, das kann der Schulmodus gar nicht.
SPEICHERORT
Wo die Daten liegen und wer beteiligt ist
App, Datenbanken, Anmeldung und Überwachung laufen auf Servern, die wir selbst betreiben. Sie stehen bei Hetzner in zertifizierten Rechenzentren in Falkenstein und Nürnberg. Die verschlüsselten Sicherungskopien liegen bei IONOS, ebenfalls in Deutschland. Für ein paar Aufgaben holen wir spezialisierte Dienste dazu, und jeder davon bekommt nur, was er für seine Aufgabe braucht.
Dienst | Wofür | Standort |
|---|---|---|
Brevo | Mails wie Bestätigungen, Einladungen und Erinnerungen | EU |
Sentry | Fehlerberichte, aus denen Namen, E-Mail- und IP-Adressen vorher entfernt werden | EU (Frankfurt), Anbieter mit Sitz in den USA |
PostHog | Nutzungsstatistik, nur mit deiner Zustimmung | EU |
Stripe | Bezahlung | Irland, Übermittlungen in die USA über EU-Standardvertragsklauseln abgesichert |
Ohne deine Zustimmung wird PostHog in deinem Browser gar nicht erst geladen. Wir zählen dann nur, wie oft Funktionen insgesamt genutzt werden, etwa wie oft Klassen angelegt werden, ohne Bezug zu einer Person. Stimmst du zu, zeichnet PostHog auch auf, wie Seiten bedient werden. Alle Texte und Eingaben sind dabei unkenntlich gemacht.
Darüber hinaus geben wir keine Daten weiter und verkaufen sie auch nicht.
Warum betreiben wir so viel selbst?
Jeder zusätzliche Anbieter ist eine Stelle mehr, an der Daten liegen. Deshalb betreiben wir das Wichtigste selbst und holen Dienstleister nur dazu, wo es anders nicht geht.
SICHERHEIT
So schützen wir die Daten
- Alle Verbindungen zu veridu und zwischen unseren Diensten sind verschlüsselt.
- An die Server kommen nur zwei Personen aus der Geschäftsführung. Alle Verwaltungszugänge sind zusätzlich mit einem zweiten Faktor gesichert.
- Automatische Prüfungen suchen bei jeder Auslieferung und täglich im laufenden Betrieb nach bekannten Sicherheitslücken. Bei schweren Funden geht nichts raus.
- Wir sichern alles täglich verschlüsselt an einem zweiten Ort in Deutschland und testen regelmäßig, ob sich die Sicherungen wiederherstellen lassen.
- Sollte doch einmal etwas passieren, informieren wir betroffene Schulen spätestens 24 Stunden, nachdem wir davon erfahren haben.
- Meldest du dich ab, löscht veridu alles, was auf deinem Gerät zwischengespeichert war.
UNTERLAGEN
Unterlagen für Schulleitungen und Datenschutzbeauftragte
Bevor eine Schule ein digitales Werkzeug einführt, prüft sie den Datenschutz. Damit das nicht wochenlang dauert, liegen die Unterlagen schon bereit.
- Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO mit Beschreibung der Verarbeitung und Liste der Subunternehmer
- Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM)
- Sicherheits-Selbstauskunft
- Informationspaket für die Datenschutz-Folgenabschätzung
- Mustereintrag für das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten
FRAGEN
Häufige Fragen zum Datenschutz
Nein, dafür fehlen die Daten. Zu den Antworten speichern wir weder Namen noch IP-Adresse, Gerät oder Uhrzeit. Ergebnisse gibt es erst ab fünf Antworten und nur als Werte für die ganze Klasse.
Sie sieht, dass du in veridu zum Kollegium eurer Schule gehörst. Was du damit machst und wie oft, sieht sie nicht. Bist du keiner Schule beigetreten, sieht sie gar nichts.
Nein, die Daten deiner Klasse gehen an keine KI und werden auch nicht zum Trainieren einer KI genutzt. Kompetenzbild und Übungsvorschläge berechnet veridu nach festen Regeln, die Menschen aufgestellt haben.
Dein Konto ist dann sofort und endgültig gelöscht, zusammen mit deinen privaten Klassen, Notizen und Favoriten. Klassen, die zu deiner Schule gehören, bleiben für die Schule bestehen. Aus unseren verschlüsselten Sicherungskopien verschwinden die Daten spätestens nach sechs Monaten. Nur Rechnungen müssen wir aus steuerlichen Gründen bis zu zehn Jahre aufbewahren.
Nutzt deine Schule Eduplaces, meldest du dich darüber an und brauchst bei veridu kein eigenes Passwort. Ist die Datenübertragung freigegeben, übernehmen wir deinen Namen, deine Schule und deine Klassen, damit du nichts doppelt anlegen musst. Daten von Schüler*innen speichern wir dabei nicht.