Sozial-emotionales Lernen, das in jeder Klasse ankommt

veridu ist eine App, in der jede Lehrkraft Übungen findet, die zur Lage ihrer Klasse passen. Dafür braucht niemand eine Fortbildung oder psychologisches Vorwissen.


Lehrerin im Gespräch mit ihrer Klasse vor beschriebener Tafel

Die Belastung im Lehrberuf hat sich verschoben

46%

der Lehrkräfte nennen das Verhalten ihrer Schüler*innen als größte Herausforderung im Beruf. 2024 waren es noch 35%, 2025 waren es 42%.

5.218
Schüler*innen kommen in Deutschland auf eine schulpsychologische Fachkraft. International gilt eine Fachkraft je 1.000 Schüler*innen als Richtwert. Für die Klasse, in der es täglich hakt, bleibt die Klassenlehrkraft zuständig.

60%

der Schulleitungen berichteten 2023, dass langfristige krankheitsbedingte Ausfälle im Kollegium in den vergangenen fünf Jahren zugenommen haben. 2019 sagte das gut ein Drittel.

Was in diesen Zahlen als Verhalten und Konflikt auftaucht, sind im Kern Fähigkeiten, die sich üben lassen: sich beruhigen, sich mitteilen und andere verstehen, Konflikte gemeinsam lösen, fair mit sich selbst umgehen.

Dauerhaft verfügbar statt einmalig gebucht

veridu ist kein Programm, das gebucht und durchgeführt wird, sondern ist dauerhaft und in allen Klassen verfügbar ist.

Das bekommt jede Klasse

Übungen, die von Psycholog*innen entwickelt und in der App in klaren Schritten dargestellt werden: was die Lehrkraft sagt, was die Klasse tut, wie lange es dauert.

Die Übungen können direkt und ohne Vorkenntnisse durchgeführt werden. Auch für Rückfragen aus der Klasse stehen passende Antworten parat.

In jeder Klasse

In jeder Klasse der Schule, von der Unterstufe bis zur Oberstufe. Auch dort, wo gerade nichts Auffälliges passiert.

Für jede Lehrkraft

Ohne Fortbildung, ohne psychologisches Vorwissen und ohne Freistellung im Kollegium.

Ohne Termin und ohne Wartezeit

Du beantragst nichts und wartest auf niemanden. Die passende Übung ist da, wenn sie gebraucht wird.

Über das ganze Schuljahr

Soziales Lernen braucht Wiederholung. veridu ist darauf ausgelegt, dass eine Klasse in kleinen Schritten immer wieder daran arbeitet.

Zwei Wege zur passenden Übung

Eine Klasse kommt auf zwei Wegen zu Übungen, die zu ihr passen. Durch einen Anlass, der gerade drängt, oder vorbeugend über das Schuljahr.

WEG 1 - AKUT

Wenn etwas ansteht

Ein Streit, wachsender Druck vor den Arbeiten, eine Klasse, die sich gerade schwertut. Meist ist klar, was los ist, aber nicht, was man damit anfängt.

Nach einem Streit in der Klasse
Ständige Unruhe und Reibung
Die Stimmung ist gekippt, ich weiß nicht warum
Immer dieselben stehen außen vor
Angst, vor der Klasse zu sprechen
Vor Arbeiten und Zeugnissen wächst der Druck

Die Lehrkraft wählt den Anlass und arbeitet mit der Klasse an diesem Punkt. Die Übungsreihe ist so aufgebaut, dass die Klasse das Thema zuerst wahrnimmt, dann versteht, dann lernt anders zu handeln und das Ergebnis schließlich im Alltag verankert.

  1. Wahrnehmen
  2. Verstehen
  3. Handeln
  4. Verankern

WEG 2 - PRÄVENTIV

Bevor etwas entsteht

Ein kurzer anonymer Check-in zeigt, wo die Klasse gerade steht. Daraus entstehen Übungen, die über das Schuljahr an den Stellen ansetzen, an denen noch keine sichtbaren Probleme entstanden sind.

Schritt 1 von 4

Check-in

Die Schüler*innen beantworten anonym kurze Fragen zu Alltagssituationen, auf ihren eigenen Geräten. Sie brauchen dafür keinen Login und keinen Namen und sind in wenigen Minuten fertig.

Vieles ist an Schulen etabliert, wenig davon erreicht den Alltag der einzelnen Klasse

An eurer Schule läuft dazu vermutlich längst einiges. Projekttage, Workshops, Fortbildungen, Schulsozialarbeit oder externe Fachstellen. Jedes dieser Angebote ist richtig. Aber jedes hat einen Termin, und nach dem Termin ist die Lehrkraft wieder allein. Dazwischen liegen die Wochen, in denen sich in einer Klasse etwas festsetzt. Eine Gruppe schottet sich ab, ein Streit beginnt jede Stunde von vorn, vor den Zeugnissen wächst der Druck. In diesen Wochen ist die Klassenlehrkraft zuständig, meist allein und ohne Material, das zu dieser Klasse passt.

ProjekttagWorkshopBEGINN SCHULJAHR

Bisher: es läuft, bis es kippt. Hilfe kommt, wenn schon etwas eskaliert ist, und hält nur kurz.

Mit veridu: In jeder Klasse läuft regelmäßig eine kleine Übung. Die Ausschläge fallen kleiner aus, und die angespannten Phasen sind kürzer.

Woher die Übungen kommen und wo die Daten liegen

Wir verbinden strengen Datenschutz mit psychologischer Fachlichkeit, von Anfang an.

Datenschutz, den man nachprüfen kann

Wir hosten in Deutschland, verarbeiten alle Daten nach DSGVO und stellen Schulen auf Wunsch einen AVV bereit. Schüler*innen nutzen veridu ohne Login und ohne dass Einzelantworten sichtbar werden.

Universität Hamburg Logo

Von Psycholog*innen geschrieben und geprüft
veridu entsteht in Kooperation mit der Universität Hamburg unter wissenschaftlicher Begleitung von Prof. Dr. Jenny Wagner. Die Übungsbibliothek wird von Psycholog*innen kuratiert und niemals von einer KI generiert.

So läuft der Einstieg

1

30 MINUTEN

Beratungsgespräch

In dreißig Minuten schauen wir gemeinsam auf deine Schule. Wir klären, was euch gerade beschäftigt, welche Klassen infrage kommen und welche Lizenz zu eurer Größe passt.

2

30 TAGE, KOSTENLOS

Ein paar Lehrkräfte testen

Ihr bekommt den vollen Zugang und hinterlegt keine Zahlungsdaten. Zwei oder drei Klassen machen einen vollständigen Durchlauf, vom ersten Check-in bis zu den ersten Übungen im Unterricht.

3

WENN IHR SO WEIT SEID

Du buchst die Schullizenz

Du buchst sie direkt online oder gemeinsam mit uns. Bereits gezahlte Einzellizenzen werden anteilig erstattet.

4

SOBALD DIE ZUGÄNGE STEHEN

Start im Kollegium

Du lädst die Lehrkräfte ein und vergibst die Zugänge. Für den gemeinsamen Einstieg gibt es eine kurze Einführung.

Deine Schule nutzt bereits die iServ-Schulplattform?

Dann fällt der Einstieg noch leichter. veridu ist im Eduplaces App-Store verfügbar, der über die iServ-Schulplattform erreichbar ist. Das Kollegium und die Klassen werden direkt synchronisiert. Kein separates Konto, kein IT-Aufwand. Lehrkräfte starten per Single Sign-on und sind direkt ihren Klassen zugeordnet.

eduplaces

Der erste Schritt ist ein Gespräch

Wir schauen gemeinsam auf deine Schule, und du bekommst eine ehrliche Einschätzung, ob veridu zu euch passt. Das Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts.

Häufige Fragen

Nein. veridu arbeitet im Unterricht mit der ganzen Klasse und ist kein Angebot für einzelne Krisen. Eure Fachkräfte entlastet es eher, weil Lehrkräfte in alltäglichen Situationen selbst handlungsfähig werden und weniger weiterreichen müssen.

Nein. Alle Übungen stammen aus einer festen Bibliothek, die Psycholog*innen geschrieben und geprüft haben. veridu wählt daraus aus und erfindet nichts dazu.

Warum ist uns das wichtig? Eine Übung zu sozialen Themen kann nach hinten losgehen, wenn sie zum falschen Zeitpunkt kommt oder für die Altersgruppe nicht passt. Eine Sprach-KI kann das nicht beurteilen, weil sie einen Text plausibel formuliert und nicht fachlich prüft. Unsere Übungen sind auf evidenzbasierten Methoden aufgebaut, für eine Altersgruppe geschrieben und einer Phase im Ablauf zugeordnet.

Schüler*innen legen kein Konto an und geben keinen Namen ein. Sie öffnen den Check-in über einen Sitzungscode, und die Antworten werden erst ab fünf Teilnehmenden zu einem Klassenbild zusammengefasst. Einzelne Antworten sieht niemand, auch die Lehrkraft nicht. Auf Schulebene gibt es nur anonymisierte Nutzungsübersichten.

Auf einem Server der Hetzner Online GmbH in Falkenstein, Deutschland. Die Nutzungsanalyse, in die Lehrkräfte gesondert einwilligen, liegt in einer EU-Cloud mit Hosting in Frankfurt. In Drittländer übermitteln wir nichts.

Für einzelne Lehrkräfte kostet veridu 89 € im Jahr. Für Schulen richtet sich der Preis nach der Zahl der Lehrkräfte, die damit arbeiten. Welches Paket zu euch passt, klären wir im Beratungsgespräch.
Vorher kann veridu getestet werden. Nach der Registrierung läuft eine 30-tägige Testphase mit vollem Zugang zu allen Funktionen. Wer danach nicht weitermacht, muss nichts kündigen.

veridu läuft im Browser. Installiert wird nichts, weder auf Schulgeräten noch auf privaten. Die Schule ist an einem Nachmittag angelegt. Danach ladet ihr die Lehrkräfte ein, und die richten ihre Klassen selbst ein. Nutzt ihr die iServ Schulplattform, lassen sich Lehrkräfte und Klassen darüber synchronisieren.